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1

Thursday, September 20th 2012, 4:53pm

Einfach nur schön...

Das hab ich gerade bei fb aufgeschnappt. Ist vielleicht für manchen theologisch nicht haltbar, aber mir hat es gefallen...

Ein Brief an Gott: Eingesandt einer Mutter in der Nähe von Houston / USA

Letzen Monat ist unsere 14 Jahre alte Hündin, Abbey, gestorben. Am Tag nach ihrem Tod weinte meine 4 Jahre alte Tochter Meredith und sprach davon, wie sehr sie Abbey vermisste… Sie fragte, ob wir Gott einen Brief schreiben könnten, damit Gott Abbey erkennen könne, wenn sie in den Himmel käme. Ich sagte, dass wir das könnten, und so diktierte sie mir diese Worte:

"Lieber Gott, Kannst Du bitte auf meine Hündin aufpassen? Sie ist gestern gestorben und ist bei Dir im Himmel. Ich vermisse sie sehr. Ich freue mich, dass ich sie als meine Hündin haben durfte, auch wenn sie krank geworden ist.
Ich hoffe, dass Du mit ihr spielen wirst… Sie mag es, mit Bällen zu spielen und zu schwimmen. Ich sende Dir ein Foto von ihr, damit Du, sobald Du sie siehst, weisßt, dass sie meine Hündin ist. Ich vermisse sie wirklich.
In Liebe, Meredith"

Wir packten den Brief mit einem Foto von Abbey in einen Umschlag und adressierten ihn an Gott / Himmel. Wir schrieben unsere Absenderadresse darauf. Dann klebte Meredith mehrere Briefmarken auf die Vorderseite des Umschlages, denn sie sagte, dass es für den Weg in den Himmel viele Briefmarken brauche. Diesen Nachmittag warfen wir den Brief in den Briefkasten bei der Post. Ein paar Tage später fragte sie mich, ob Gott wohl den Brief erhalten hätte. Ich sagte ihr, dass ich davon überzeugt sei.

Gestern lag ein Päckchen in goldenem Papier auf unserer Veranda, adressiert an “Für Meredith” in einer unbekannten Schrift… Meredith öffnete es. Darin verpackt war ein Buch von Mr Rogers, das hieß: “Wenn ein Haustier stirbt..” An der Innenseite der Buchhülle klebte der Brief, den wir Gott geschrieben hatten. Auf der gegenüberliegenden Seite war das Bild mit Abbey und Meredith und diese Notiz:

Liebe Meredith,
Abbey ist sicher im Himmel angekommen. Das Foto hat geholfen. Ich habe sie sofort erkannt. Abbey ist nicht mehr krank. Ihre Seele ist bei mir genau so, wie sie in Deinem Herzen bleibt. Abbey hat es geliebt, Dein Hund zu sein. Weil wir unsere Körper im Himmel nicht brauchen, habe ich keine Taschen, um Dein Bild darin zu verwahren, darum sende ich es Dir in diesem kleinen Buch zurück, das Du behalten kannst und womit Du dich an Abbey erinnern kannst.

Vielen Dank für den wunderbaren Brief und danke an Deine Mutter, die Dir geholfen hat, ihn zu schreiben und ihn mir zu schicken. Was für eine wundervolle Mutter Du hast. Ich habe sie extra für Dich ausgesucht. Ich sende Dir jeden Tag meinen Segen. Denk daran, dass ich Dich sehr liebe. Übrigens, Du findest mich ganz einfach, ich bin überall, wo Liebe ist.

In Liebe
Gott

Der Postbeamte wurde nie gefunden...

Text: Unbekannter Autor
Malu has attached the following image:
  • Brief an Gott.jpg
Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung. (Anonym)

Ket

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Lady

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3

Friday, September 21st 2012, 6:05pm

Das ist mir sowas von egal, ob das theologisch haltbar ist.
Es ist so gut und so richtig.

.-.-109
Nur wer sich sicher ist,
kann
aufbrechen.
Wer aufbricht,
muss
Unsicherheiten in Kauf nehmen.

linde

Profi Talker

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4

Friday, September 21st 2012, 6:57pm

Total schön! :herzchen:

Rejanja

Cafe Talker

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5

Saturday, September 22nd 2012, 8:44pm

Echt klasse. .--34

Theologisch haltbar? Wurscht. Gott ist da, wo Liebe ist. Und wenn man das liest, dann weiß man einfach, ob es von Gott ist, oder nicht.

Ist Liebe eigentlich theologisch haltbar? *mal drüber grübeln muss* :kuherleuchtung: h::a::e
Ich mag zwar anderer Meinung sein als du, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du deine Meinung frei aussprechen darfst. Evelyn Beatrice Hall

6

Sunday, September 23rd 2012, 7:30am

Und wenn man das liest, dann weiß man einfach, ob es von Gott ist, oder nicht.


So gings mir auch, als ich das bei fb las, so geht es wohl den meisten. Aber dann kam bei mir der Trigger, die Erinnerung an endlose Diskussionen in anderen Foren, in denen genau so was thematisiert wurde, an denen ich mich beteiligt hatte oder die ich, z.B. bei Jesus.de, lesend verfolgt habe, z.B. die Fragestellung: Können Tiere in den Himmel kommen?

Absurd, diese Fragestellung, dachte ich mir - vor allem, als ich die Ausführungen von Teilnehmern las, die sich selbst als bibeltreu bezeichneten und überall dämonische Unterwanderung und Irrlehre vermuteten... Und dann die Kälte, die Härte, die Gnadenlosigkeit in den Diskussionen - die eigentlich immer dahin führten, dem anderen den "richtigen" Glauben abzusprechen.

Davon bin ich offensichtlich immer noch so getriggert, dass es zu solchen Formulierungen wie "theologisch haltbar", also zum Versuch der vorsorglichen "Absicherung" kommt. :nach-denk:

Braucht eben so seine Zeit, bis man sich nach solchen Erfahrungen wirklich unbefangen mit anderen über solche Themen austauschen kann, und ich freue mich, dass das hier bei Ket möglich ist. :sonni:
Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung. (Anonym)

This post has been edited 1 times, last edit by "Malu" (Sep 23rd 2012, 7:40am)


Rejanja

Cafe Talker

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7

Sunday, September 23rd 2012, 10:38am

Malu, ich kann das gut nachvollziehen, dass du da ein „gebranntes Kind“ bist. Als ich „theologisch haltbar“ las, da wurde mir –gerade nachdem ich diese Geschichte las, die doch einiges an Gefühlen ausgelöst hat- so deutlich, welch große Diskrepanz doch zwischen dem liegt, was das Herz sagt und dem, was uns manchmal der Verstand so sagt. Es ist einfach eine unglaublich rührende Geschichte, die du uns da geschenkt hast, die ganz tief ins Herz geht und wie Lady schrieb, es fühlt sich so richtig an!
Mein Herz sagt, das es wirklich richtig ist, was da geschehen ist, und mein Herz sagt auch, das Tiere in den Himmel kommen. Und durch diese Geschichte ist mir mal wieder ganz stark deutlich geworden, wie mühselig und auch kontraproduktiv es ist, bei Fragen des Herzens den Verstand zu bemühen.
Es ist ähnlich, wie der Unterschied zwischen „Ich habe etwas verstanden“ und „es ist mir offenbart worden“. Das erstere ist ein Ausdruck dafür, das etwas intellektuell nachvollzogen wurde, das zweite dagegen ist ein Geschenk und spricht nicht den Verstand an.
Die Geschichte ist ganz, ganz toll. Danke fürs reinstellen!
:herzchen:
Ich mag zwar anderer Meinung sein als du, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du deine Meinung frei aussprechen darfst. Evelyn Beatrice Hall

8

Sunday, September 23rd 2012, 7:14pm

Freut mich, dass euch die Geschichte auch so gut gefällt und ihr auch die tiefere Wahrheit spürt, die mich angesprochen hat. Wie es ein völlig fremder Mensch geschafft hat, die Trauer eines Kindes auf so wunderbare Weise aufzufangen und ihr eine Perspektive zu geben, in der ihre Abbey, ihre Mama und Gott einen Platz fanden...

Ja, Rejana, ich sehe das ganz genauso wie Du: Wer jemals eine intensivere Beziehung zu einem Tier aufgebaut hat, egal ob Wellensittich (damit kenne ich mich aus :lieblaechel: ), Katze, Pferd oder Hund oder was auch immer, der wird einfach vom Herzen her w i s s e n, dass Gott da ganz besondere Geschöpfe geschaffen und uns geschenkt hat, von deren bedingungsloser Treue, Liebe, Freude wir nur lernen können... Für mich keine Frage, dass Er sie dann nicht fallen lässt, wenn ihre Zeit gekommen ist.

Als ich den Film "Hachiko" sah ( :dollwein: ) , dachte ich sogar, dass dieser alte Hund im Himmel nicht nur mit großer Liebe, sondern mit allen Ehren empfangen wird...

Oder der Hund meiner Cousine, die an Krebs erkrankt ist und seit zwei Jahren sich von einer Chemo zur nächsten hangelt... Er ist so eine Retriever-Mischung und muss schon lange, bevor sie selbst etwas ahnte, gespürt haben, dass etwas ganz und gar nicht mit ihr stimmte... Schon Wochen vor der Diagnose ließ er sie keinen Moment aus den Augen, drängte sich immer ganz dicht an sie - und zwar ganz anders und intensiver, als sie es von ihm gewohnt war.

Wenn sie jetzt nach einer Chemo fast zu erschöpft ist, die Treppe von ihrem Schlafzimmer hinunterzugehen, dann wartet er oben neben ihr auf der Treppe, bis sie den ersten Schritt gemacht hat, überholt sie dann ganz sacht und geht ganz langsam und vorsichtig, Schritt für Schritt, genau ihrem Tempo angepasst, vor ihr Stufe für Stufe die Treppe runter, als wollte er aufpassen, dass sie nicht stürzt...

Ich könnte noch mehr Beispiele anführen... Wir haben im Sommer Willy besucht, dessen Aisha ihm einmal sogar das Leben gerettet hat, als er im Wald gestürzt war und sich nicht nicht mehr helfen konnte. Da ist sie losgerannt und hat Spaziergänger auf sich aufmerksam gemacht und hat ihnen den Weg zu dem Verunglückten gezeigt... Willy erzählte uns, dass Aisha immer noch, fast zwei Jahre nach dem Unfall, an der ehemaligen Unfallstelle anfängt zu knurren und nicht weitergehen will...

Das sind wahre Helden, diese Tiere...

Ich freue mich darauf, wenn wir in etwa zwei Jahren auch einen Hund hier haben... Aber erst muss einer von uns im Ruhestand sein, sonst wäre unser Kumpel einfach tagsüber zu lange alleine.
Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung. (Anonym)

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