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Tiny

Cafe Talker

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3

Thursday, August 2nd 2012, 8:11am

Oh manno man - jetzt macht Cuck Norris schon Tierfilme gggg
:drehblume:

Tiny

Cafe Talker

  • "Tiny" is female

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4

Thursday, August 2nd 2012, 9:17am

...ich hab mal den Beitrag aus dem anderen Thread hierher geholt, weil es reinpaßt ;)

Was ich an meinen Katzen so liebe ist ihre Liebe. Sie lieben bedingungslos und sie zeigen es auch! Jeder der jetzt sagen würde Tiere könnten nicht lieben, hat meines Erachtens keine Tiere oder behandelt sie schlecht. Eigentlich wollten wir nach Sammy keine weiteren Tiere. Krümel war noch da und das reichte uns, weil uns das Abschiednehmen, wenn es soweit ist, sehr weh tut.

Dann kam Lucy! Sie streunte im tiefsten Winter bei Minusgraden plötzlich im Garten rum. Ich glaube, dass ich sie schon einmal vorher gesehen hab, da ging ich aber davon aus, dass sie unserem Nachbarn gehört, der nun aber schon weggezogen war. Als ich sie da draußen sah, tat sie mir leid und ich dachte, dass sie vielleicht jemanden entlaufen war. Also nahm ich eine Schüssel, Futter rein und ging ganz vorsichtig zu ihr. Sie war sehr scheu und erst als ich mich nicht mehr bewegte, kam sie näher und fraß. Timmi nannte sie zunächst "Susi" und rief nach ihr. War seltsam, aber sie hörte und kam zu ihm! Schließlich ließ sie sich anfassen und wir fingen an nach ihrem Herrchen zu suchen. Irgendwann entdeckten wir Tätowierungen in ihren Ohren und fragten bei "Tasso" nach, denn niemand tätowiert seine Katze, um sie dann auszusetzen. Und tatsächlich konnten wir den Tierarzt ausfindig machen. Seither wissen wir, dass sie Lucy heißt, ein Jahr jünger als Krümel ist und das letzte Mal 2003 bei einem Tierarzt in Hannover war. Der Tierarzt versuchte das Herrchen zu kontaktieren, ein älterer Herr aus Hannover. Nachdem er dort nicht zu erreichen war, gab man uns den Namen und wir machten uns auf die Suche - erfolglos! Der Tierarzt meinte, dass der ältere Herr auch durchaus schon verstorben sein könnte. Inzwischen war uns die Kleine schon ans Herz gewachsen. Wann immer sie gekrault werden möchte, schmeißt sie sich auf den Rücken und streckt uns den Bauch entgegen. Sie macht das auch auf Kommando "Lucy, schmeiß dich hin" ggg total süß. Sie hat Timmis Bett als ihren Lieblingsplatz erkoren und hat mächtig zugelegt, was ihr den Spitznamen "Sumo-Katze" eingehandelt hat. So haben wir beschlossen sie zu behalten. Sie ist die sanftmütigste Kampfkuschelkatze, die ich kenne!

Ein Jahr später kam "Mausi" dazu, die eigentlich "Nr. 3" bei Andreas und "Spax" (sie klingt beim Pauzen wie eine rostige Schraube) bei mir heißt. Tim bestand auf Mausi, und so heißt sie denn nun auch offiziell. Letztes Jahr im September hatten wir plötzlich gleich zwei Katzen im Schuppen. Einen schwarzen Kater und die Kleine. Meine Freundin sah ihn und meinte "hey, dass ist doch Jamie von meinem Schwager" und tatsächlich konnten wir nach einigen Mühen ihn dazu bringen, sich in das Ohr schauen zu lassen. Wir versuchten ihn mit Futter runter zu locken und dabei kam Mausi zum Vorschein, die sich genüsslich ans Futter machte. Schließlich kam auch Jamie und wir konnten das Tattoo sehen. Jepp, es war Jamie. Also brachten wir James, der inzwischen 8 Wochen verschwunden war, zu seinem Herrchen zurück, der fast vor Freude weinte und der Katerle ihn vor Freude mächtig abschmuste. War klasse!

Blieb noch Mausi! Also wieder Tierarzt anrufen und nachfragen, ob jemand eine Katze vermisst. Fehlanzeige! Als ich im Garten war, kam sie laut pauzend auf mich zugeschossen und schmuste wie verrückt. Ich dachte schon, sie hätte Tollwut, so wie sie sich benommen hat. Sie war von Anfang an überhaupt nicht scheu, kein bisschen. Sie wollte gleich mit ins Haus und eroberte unsere Herzen im Sturm. Sie war zu der Zeit gerade mal 6 Monate alt und ein echter Irrwicht. Später stellte sich heraus, dass sie eine Wildkatze oder zumindest ein Wildkatzen-Mix ist, denn sie hat Riesenfüße, einen sehr langen und dichten Schwanz und ihre Kopfform ist anders als bei Hauskatzen. Sie benimmt sich auch so, lach. Leichen pflastern ihren Weg, sie fängt wirklich ausnahmslos alles was ihr in den Weg kommt.

So unterschiedlich unsere drei Damen sind, so sehr möchte ich sie auch nicht missen. Lucy, die kaum eine Stimme hat, sie kann nicht pauzen ggg wir wollten ihr schon ein Schild mit der Aufschrift "brüll" oder "fauch" umhängen, weil sie immer stimmlos Mausi angiftet. Krümel, die kleine Diva, die den anderen immer zeigt, dass sie über den Dingen steht und die kleine (inzwischen ist sie größer als die anderen) Mausi, die einen Gang hat, wie die drei kleinen Elefanten bei Hatari, sie geht voll flapsig und schmeißt sich zum Schlafen halt irgendwo hin, wo sie eben gerade ist. Eine Kuschelecke kennt sie nicht. Meistens ist dieser Schlafort für sie irgendwo mitten im Weg, wo man über sie stolpern könnte. Außerdem ist sie nicht wasserscheu, wie die anderen, was die Erziehung mit der Sprühflasche tatsächlich ganz schön erschwert.

hmm vielleicht sollten wir mal einen Haustier-Thread machen ggg es gibt so viele lustige Geschichten über die kleinen Monster zu erzählen ;)
:drehblume:

Tiny

Cafe Talker

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5

Thursday, August 2nd 2012, 1:31pm

Heute habe ich eine Mitarbeiterin aus der Tierarztpraxis getroffen, in der Krümel operiert wurde. Sie erkundigte sich nach der Süßen und wollte wissen, wie es ihr geht. Ich meinte zu ihr, dass die kleine Diva wieder putzmunter und eigen ist wie immer.

Sie meinte, dass das Einzige, das an Krümel normal sei, dass sie aussieht wie eine Katze, Töne macht wie eine Katze und Fell hat, alles andere sei völlig verrückt, die Organe und das ganze "Innenleben". Ein Wunder dass sie überhaupt noch lebt, meinte sie. Sie hätten schon Katzen gehabt, die weit weniger hatten und dies nicht überlebt haben. Und sie meinte, dass sie vielleicht, weil bei ihr irgendwie alles anders ist, es überlebt hat!

Als Krümel zum zweiten Mal (inzwischen sind es ja 3mal) Krebs hatte, hat die Tierärztin sie geröntgt, weil sie meinte, wenn sie Metastasen in der Lunge hat, hätte es keinen Sinn sie zu operieren. Darauf meinte ich (und ich war davon überzeugt), dass sie auf keinen Fall Metastasen in der Lunge hat, schließlich habe ich ja für sie gebetet. Sie sah mich ernst an und sagte, das ist gut so. Sie hatte tatsächlich keine - das ist jetzt glaube ich 3 oder 4 Jahre her.

Bei der allerersten OP (bei einer anderen Tierärztin) war Krümel nach dem Aufwachen so sauer, dass sich weder die Ärztin noch die Helferin getraut haben sie anzufassen und in den Transporter zu legen. Himmel hat die ein Spektakel aufgeführt. Wüste Katzenbeschimpfungen mit Fauchen und Knurren! Als ich sie dann rausnahm, ein mildes Schnurren. Ich habe richtig gemerkt, wie sie sich unter meinen Händen entspannt hat. Ein tolles Gefühl, denn ich konnte ihr Vertrauen mir gegenüber richtig spüren. Das ist etwas so Liebevolles und Großartiges - bedingungsloses Vertrauen!
:drehblume:

Feuerkind

Talk Schüler

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6

Thursday, August 2nd 2012, 1:41pm

Freut mich, wenn es deiner Katze besser geht.

Ich kenne das Gefühl, wenn man ein geliebtes Tier verliert nur zu gut.
Ich bin immer dafür, dass Tiere als auch Menschen im Idealfall doch einfach friedlich entschlafen sollen ohne sich vorher elend herumzuquälen. Deshalb finde ich es auch immer ganz besonders grausam, wenn Tierhalter ihre Lieben um jeden Preis am Leben halten wollen und ihnen lieber bittere Pillen (jeder, der schonmal versucht hat einem Tier eine Tablette zu verabreichen weiß, dass die das nicht so witzig finden) oder Spritzen etc. zumuten als sie einfach in Ruhe sterben zu lassen. All das aus der puren Eitelkeit heraus den Tod noch ein wenig hinauszögern zu können, weil man sich mit dem Unvermeidlichen nicht abfinden kann/will.

Gerade bei Haustieren haben wir doch die Freiheit zu sagen "Feierabend, lass ihn/sie sterben und gut".
Nicht wie bei Menschen, wo wir wenn wir Pech haben auf Teufel komm raus regelrecht zu Tode gepflegt werden, weil wir eben nicht sagen dürfen "Okay, das reicht. Beende das Leiden".

Ich habe das auch schon erlebt, dass Tierhalter lieber eine "lebendige" Katze am Atemgerät hatten als eine tote im Garten...

Bei sowas denke ich mir immer: Um Himmels Willen, wer sich Hund, Katze, Maus, Vogel zulegt sollte sich im Voraus damit abfinden, dass das Tier einen wohl nicht überleben wird. Wenn eine Katze oder ein Hund im Alter von 14-15 Jahren oder so sterben, dann kann man oft von Glück sagen, dass sie überhaupt so alt wurden. Sind nunmal nicht so "langlebig" wie wir Zweibeiner.

Und ich bin der Meinung, dass man wenn man nicht in der Lage ist den Tod eines Tieres zu verkraften, sich auch keins zulegen sollte.
Willst du unbedingt ein Haustier, dessen Alterstod du nicht erleben wirst? Hol dir 'ne griechische Landschildkröte, da haben sogar noch deine Enkel was von :P *lach*
Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet.
In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden !

-Joh. 16: 33

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